Neues Projekt in Vorbereitung/ Umstellung von Diesel auf Solarstrom auf Biofarm (Senegal)

Beim einzelnen Investor ist das vermutlich zutreffend, weil die Mittel begrenzt sind. Aber insgesamt können durch verschiedene Projekte unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden: Der eine findet Solarbakeries toll, der andere begeistert sich für Ersatz von Diesel in der Landwirtschaft oder im Handwerk und wieder andere finden Motorboote mit E-Motoren für Fischer und Birdwatcher toll usw.

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Ich kann mir auch bei längeren Laufzeiten eine Investition vorstellen. Ich würde viele kleinere Beträge möglichst breit streuen und zeitlich staffeln. Also beispielsweise jeden Monat ein paar hundert Euro. Ein Automatismus, wie ihn z.B. Auxmoney hatte, wäre dafür eine coole Sache, falls so etwas rechtlich umsetzbar ist. Oder eine Art Fonds-Sparplan.

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Hallo Thorsten, danke für deine Beteiligung. Das finde ich tatsächlich eine sehr gute Idee! Bei Aktien und ETFs sind Sparpläne schließlich gängige Praxis. Damit könnte eine neue Zielgruppe erschlossen werden.

Rechtlich könnte es herausfordernd werden. Die aktuellen Kampagnen wie die Series B sind regulatorisch auf ein Jahr begrenzt. Aber vielleicht gibt es ja eine andere Möglichkeit. Kannst du dazu etwas sagen @Joerg?

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Bei diesen Projekten müsste ja das Thema CO2- Einsparung deutlich klarer kalkulierbar und damit kommunizierbar sein als bei den Solartainern.
Ich halte diese neuen Investmentmöglichkeiten deshalb für hochrelevant für die Zielgruppe von Investor:innen, die sich primär für Klimaschutz interessieren und etwas weniger für die sozialen Aspekte.

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Ich finde es toll, wenn man das eine mit dem anderen verbinden kann. Hier z.B. Ersatz von Diesel durch Solarstrom = hohe Einsparung von Diesel => weniger CO2 Ausstoß, weniger gesundheitsschädliche Abgase, weniger Lärm => mehr Gesundheit

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Hallo @thobarth
willkommen im Forum und vielen Dank für Deinen Beitrag.
Ich fände das auch ein gute Idee und habe ein neues Thema dazu angelegt, um an einer zentralen Stelle über die Möglichkeiten von regelmäßigen Investments und wie das potentiell umgesetzt werden könnte zu diskutieren.
https://community-staging.africagreentec.com/t/moeglichkeit-regelmaessiger-investments/631

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Ich liebe dieses Projekt. Der Teaser dazu auf LI war einer der Faktoren, die mich überzeugt haben bei AFT als Investor einzusteigen. Ich würde mir dieses Projekt tatsächlich auf der Projektseite neben Speedy Gonzales zur Vorregistrierung wünschen. Das würde sichtbarer machen, das mehr in der Pipeline ist. Man könnte auch Crowdinvestoren und Ansprache privater Investoren „mischen“ oder gibt es dabei regulatorische Hemmnisse?

*Oops, hab ich doch glatt mit dem Teaser zur Mango- und Zwiebelfarm verwechselt, dass ich eigentlich meinte. Dieser Projekt ist aber genauso toll.

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Die Idee weitere geplante Projekte mit auf die Website zu nehmen, wurde tatsächlich schon aufgenommen. Was meinst du mit der Mischung der Ansprache von Crowdinvestoren und privaten Investoren? An sich sind die Crowdinvestoren ja privat.

Nächstes Projekt zur Beteiligung soll erst einmal die Ziegelfabrik werden:

https://community-staging.africagreentec.com/t/neues-projekt-in-vorbereitung-umstellung-von-diesel-auf-solarstrom-in-ziegelfabrik/545

Oh, da habe ich wohl zu knapp formuliert. Ich meinte, dass das Projekt auf die Homepage gesetzt wird und per Crowdinvesting finanziert wird. Parallel könnten Investoren, die bereit / in der Lage sind größere Beträge zu investieren das jeweilige Projekt direkt angeboten bekommen ohne über die Crowdinvestingseite zu gehen. Gelingt das, ist ein Projekt ggf. nur kurz freigeschaltet und dann schon nach kurzer Zeit vollständig finanziert. Das könnte einen „verdammt-ich-habe-den-Einstieg-verpasst-Effekt“ haben. Und wenn die nächsten Projekte freigeschaltet werden, reagiert die Crowd dann schneller um dabei zu sein.

Eventuell ist das auch eine naive Idee… ich bin noch neu hier und muss mich noch etwas eingrooven :wink:

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Verstehe, du meinst die Kombination privater und institutioneller Investments. Das stelle ich mir aus regulatorischer Sicht eher schwierig vor.

Aus diesem Grund soll es Projekte geben, die durch Crowdinvesting finanziert werden und andere an denen sich institutionelle Anleger beteiligen können.

Feedback welche der vorgestellten Projekte für einen in Frage kommen würden ist gerne gesehen.

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Aus AGT Sicht antürlich absolut gut.
Aber aus Globaler Sicht meiner Meinung nach eher nicht. Nicht das dadurch verbrannte Erde hinterlassen wird, wie nach dem Börsen Boom der 2000er jahre, wo danach dann viele die Börse gemieden haben. Meine Oma meidet das heute noch und erklärt mich für verrückt und auch viele Freunde und Kollegen.
Nicht das Leute nur um dabei zu sein investieren ohne die Investment zu verstehen und bei Verlust dann sich für lange Zeit abwenden.
Also Projekte nicht unnötig kurz und knapp bemessen bitte.

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Hi Markus,

richtig! Wie bereits im anderen Thread diskutiert, sind wir da regulatorisch gerade sehr eingeschränkt. Vielleicht bieten sich Möglichkeiten in Zukunft an, die wir dann detailliert anschauen können, wenn unsere Plattform final steht.

LG
Jörg

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Bin hier ziemlich neu und etwas verloren gegangen. Vielleicht kann mir jemand helfen. Habe diesen thread verfolgt weil ich aus der Biolandwirtschaft bin und mit dem SES als Rentner auch schon in dieser „Angelegenheit“ in Zimbabwe war.
Die letzten Beiträge gehen aber nun alle um die Art der Investition und weniger um die für mich spannende Umstellung einer Farm auf regenerative Energie und die Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes. Falls daran jemand irgendwo arbeitet würde ich das gerne lesen und ggf meinen Senf dazu geben, weil ich mich viel mit solchen Ideen und deren Umsetzung beschäftigt habe.
Thanks, Heiner

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Ich denke, am ehesten kann Dir Torsten @Klimakrieger weiter helfen bzw. den relevanten Kontakt vermitteln.

Hallo lieber @Heiner1

genau dafür ist dieses Forum da, um Projekte und Ideen zu besprechen und von eurem Wissen, aber auch von euren Fragen im Vorfeld zu profitieren, so dass wir die Ausgestaltung des späteren Finanzierungsangebots verbessern können.

Was sind deine Fragen zu der Farm. Hier nochmal einige Eckdaten in Stichworten:

  • 240 Hektar
  • Lage Senegal in der Region Thies
  • Hauptanbau grüne Bohnen (Export nach Spanien und Italien)
  • Fruchtwechsel Melonen und Zwiebel (für lokalen Markt)
  • Derzeit 4 große Pumpenanlagen, jeweils mit großen Dieselgeneratoren
  • Strom zu 90% für Wasserförderung und Verteiligung über Tröpfchenbewässerung, Rest Verwaltung und Kühlung
  • Die Förderung des Wasser erfolgt in Zisternen
  • ca. 1.800 Erntehelferinnen, bezahlt nach einem Bonussystem pro geerntete Menge
  • Farmbetreiber finanziert die Schulen in den umliegenden Dörfern, damit die Frauen ihren Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen können
  • geplant ist eine Freiflächen-Photovoltaik-Anlage, technische Daten folgen in Laufe der nächsten Woche
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Hallo @Easybelle

Zu deinen Fragen:

  • In der Projektbeschreibung werden die Anschaffungskosten der Anlage, der Zins und die Rückzahlungsraten ausgewiesen. So ist ersichtlich welcher Teil die Kosten der Anlage, welcher Teil die Kosten der Finanzierung betrifft.
  • unsere "Buchhaltung* legen wir nicht offen. Die emittierende Gesellschaft veröffentlicht gemäß der gesetzlichen Pflichten den Jahresabschluss, dort sind dann die Kosten der Gesellschaft als Ganzes ersichtlich
  • Wir reporten im Rahmen unseres Newsletters einmal monatlich über die Aktivitäten der Gruppe, es gibt zudem tägliche News auf den Social Media Kanälen.
  • Speziell für die Anleger in einem konkreten Projekt gibt es jährlich ein Reporting
  • Hier im Forum gibt es zudem eine lebendige Debatte, wo wir auch gerne auf indiviuelle Fragen und Themen (so wie jetzt in diesem Moment) eingehen. (Nicht immer direkt vom Managment, aber hier im Forum haben wir viele ehrenamtliche Moderatoren, die -wie Du- selbst Anleger sind.

Hallo @Easybelle,
Torsten hat ja die Kostenkontrolle erklärt:
quote=„Klimakrieger, post:28, topic:549“]
in der Projektbeschreibung werden die Anschaffungskosten der Anlage, der Zins und die Rückzahlungsraten ausgewiesen. So ist ersichtlich welcher Teil die Kosten der Anlage, welcher Teil die Kosten der Finanzierung betrifft.
[/quote]
Grüße
Martn

Hallo @Easybelle

zu a.) Der Senegal, wo die C&I - Projekte umgesetzt werden ist unser neues Hauptquartier, vermutlich hast du das noch nicht verfolgt, aber Aida und ich sind als Gründer-Paar selbst dorthin umgezogen. Wir haben wesentliche Teile der Firma vorort, darunter die technische Leitung, die Produktion usw.

zu b.) Während der Finanzierungs-Phase, bis die Kredite an die Crowdinvestoren abgezahlt sind haben wir einen Eigentumsvorbehalt und können die Anlage abbauen.

zu c.) Nun das macht letztlich der Kunde, schließlich muss er ja auch die Finanzierung bezahlen. Da die Auslegung der Technik auf dem Verbrauch des Betriebes gerechnet ist, muss die Anlage ja auch entsprechend umgesetzt werden, ansonsten kann der Betrieb/ Kunde ja seine Maschinen nicht betreiben.

Hallo @Easybelle,

du kannst das ganz gut mit einem Investment in ein Einzelunternehmen per Aktie oder Anleihe vergleichen. Dort kannst du dir Quartals- und Jahresabschlüsse anschauen, detaillierte Zahlungsströme sind aber nicht einsehbar.

Die weiteren Crowdinvestings erfolgen in Form eines Genussrechtes. Das ist in der Regel ein zweckgebundenes Darlehn. AGT ist also verpflichtet das Geld für den angegebenen Zweck zu nutzen. Ich weiß nicht wie es z. B. im Senegal aussieht, aber in der Regel prüfen einmal jährlich unabhängige Wirtschaftsprüfer, ob im Unternehmen alles mit rechten Dingen zugeht.

Gewissermaßen ist es aber immer ein Vertrauensverhältnis. Das ist bei jedem Investment so. Im Falle einer Insolvenz gibt es einen Insolvenzverwalter. Aber man muss ehrlich sein, in einem solchen Fall ist die Chance mehr als einen Bruchteil seines Kapitals wiederzuerlangen eher gering. Das sollte einem bewusst sein.

Ich persönlich bin trotz des Risikos überzeugt.

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Hallo @Easybelle,
ohne ein gewisses Maß an Grundvertrauen geht es nun mal nicht, wenn man sein Geld zwecks Vermehrung einem privaten Unternehmen anvertraut.
Ich kann nur aus persönlicher Erfahrung sagen Die „Bengel“ sind verdammt gut und genießen mein volles Vertrauen, so dass ich mein Geld dort und nicht auf einem Sparbuch investiert habe.

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