Neues Projekt in Vorbereitung/ Umstellung auf Solarstrom Wildtier-Reservat (Senegal)

In unserem internen Forenbereich haben wir euch unsere neue Strategie für 2024 vorgestellt, bei der wir jetzt verstärkt auf C&I - Projekte fokussieren.

Heute möchte ich euch früh ein Projekt vorstellen, dass wir gerade bearbeiten. Die „Reserve de Bandia“ im Senegal.

Das private Wildreservat Bandia wurde 1990 von einem Deutschen gegründet und liegt 65 km von Dakar an der Hauptstraße nach Mbour. Sämtliche Wildtiere wurden in den den 70er und 80er Jahren ausgerottet. Seitdem gelang es den Inhabern viele Tiere wieder dort anzusiedeln, die heute in privaten, einem geschützten Wildreservat nauf 3.500 Hektar leben.

Neben den großen Raubtieren kann man dort die meisten Säugetiere Afrikas entdecken: Breitmaulnashörner, Zebras, Giraffen, Büffel, Derby-Elands, Kap-Elands, Oryx-Antilopen, Roan-Hippotragus, Nyalas, Defassa-Kobs, Buffon-Kobs, Große Kudus, Impalas, Dama-Gazellen, Rotstirngazellen, Warzenschweine, Pata-Affen, Grüne Affen, Schakale, Mungos, aber auch : Krokodile, Riesenschildkröten, Strauße und viele andere, sowie über 120 Vogelarten.

Die meisten Tiere lassen sich (vernünftigerweise) annähern. Ein Bar-Restaurant überblickt das Wasserloch, wo Büffel bis zur Schnauze waten und Krokodile auf Baumstämmen spielen, während sich die Affen zanken.

Neben den Tieren und der Natur kann der Besucher auch Pyramiden der Serer mit einer rekonstruierten Totenkammer, ein Griot-Grab in einem tausendjährigen Baobab-Baum mit echten menschlichen Knochen, einen Köhlermeiler, Fulani-Hütten usw. entdecken - alles mit interessanten Erklärungen und köstlichen Anekdoten von kompetenten und mehrsprachigen auch deutschsprachigen Führern.

In der Trockenzeit haben Naturliebhaber die Möglichkeit, im Schatten der großen senegalesischen Mahagonibäume einen Waldspaziergang durch das ausgetrocknete Flussbett des Somone zu machen.

Die Besucher bewegen sich hier mit einem PKW oder einem Geländewagen (die vor Ort gemietet werden können) unter der Leitung eines Führers fort.

Derzeit wird das gesamte Reservat mit Strom vom staatlichen Energieversoger Senelec (72% fossil) und Dieselgeneratoren (100% fossil) versorgt. Die monatlichen Energiekosten liegen bei ca. 5.000 €.

Nach derzeitigem Planungsstand bauen wir einen Solartainer Kani mit 162 kWdc Leistung und einem Speicher mit 370kWh.

Das Projekt ist derzeit auf 10 Jahre ausgelegt mit einem Zins von 8% und wird ein Finanzierungs-Volumen von ca. 350.000 € haben. Für die Crowd wird die Fundingschwelle bei 100.000 Euro liegen. Für 250.000 Euro haben wir bereits einen Einzel-Investor/ Fonds, der das Projekt mitfinanziert.

Bei TripAdvisor ist das Reservat eines der beliebtesten Ausflugsziele Westafrikas.

Die derzeitige Planung sieht eine Umsetzung im Q2-2024 vor. Das Funding würde voraussichtlich im April/ Mai 2024 starten. Investoren könnten als Goodies Gutscheine für den Besuch des Wildreservats erhalten.

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Nach „La Fabrique“ einmal ein komplett anderes Projekt, was auch noch auf den Erhalt der Artenvielfalt einzahlt. Ich hatte etwas bedenken, dass die C&I-Projekte sich zu sehr ähneln. Das scheint nicht der Fall zu sein und ich glaube das Projekt wird großen Anklang finden. Tiere ziehen immer.

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@Klimakrieger, dazu habe ich eine Idee, die bereits länger in meinem Kopf herumgeistert. Ich würde diese zunächst mit Dir bei nächster Gelegenheit in einem persönlichen Austausch einmal besprechen wollen.

Das hat aber natürlich Zeit bis 2024.

Zum Projekt selbst… spannend. Da bin ich auch gerne wieder mit dabei.

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Das hört sich sehr spannend an!
Die Bewertung bei Google ist ja auch super für das Reservat… und Touristen werden das sicherlich auch wertschätzen, wenn solch ein Natur-Verbundener Ort erneuerbare Energien sichtbar nutzt.

Bin definitiv dabei.

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und Infomaterial zu AGT könnte auch ausliegen…

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sind die PKW und geländewagen noch fossil?
wäre es möglich diese noch auf elektroantriebe umzustellen, dadurch könnte man den impact noch deutlich erhöhen.
man könnte die batterien der Elektrowagen auch nutzen zum zwischenspeichern und entsprechend kleine stationäre Batterie.
Reichweiten sollte denke ich kein problem sein.
Aber vermutlich die anschaffungskosten und die verfügbarkeit entsprechender fahrzeuge sprechen dagegen?
Wäre das etwas für eine spätere zweite fundig runde für das projekt?

Ansonsten seh ich das als ein projekt um gut Leute außerhalb der „AGT-Bubble“ anzusprechen

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Hallo @Bigmaxc

:joy: ja und deine Frage ist ein perfektes Beispiel für die „First-World-Denke“. Nicht alles was sinnvoll ist, ist auch umsetzbar.

Hier in Sub-Sahara-Afrika ist nicht die beste, auf dem Globus vorhandene Lösung, die die sich durchsetzt, sondern die Infrastruktur ist zum Teil auf einem vorindustriellen Niveau.

Bei Fahrzeugen und Maschinen ist vorallem die Versorgung mit Ersatzteilen und das Vorhandensein von Mechanikern, die etwas (richtig) reparieren können.

Die Mobilität in Sub-Sahara-Afrika ist daher aktuell geprägt von Fahrzeugen deren Ersatzteilversorgung gesichert ist.

Nach meinem Wissen gibt es noch GAR keine rein batteribetriebenen Fahrzeuge hier.

Du darfst auch die Temperaturen nicht vergessen. Die Fahrzeuge hitzen zum Teil bis zu 60 Grad auf.

ABER: tatsächlich bin ich mit einem Freund dabei Umrüstsätze für Toyota Landcruiser zu entwickeln.

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Bei dem Vorlauf ist es vielleicht noch nicht zu spät, im Rahmen der digitalen Informationen zu der Destination, die die Buchungsportale und Tripadvisor und andere Bewertungsportale den Interessenten zur Verfügung stellen, auf AGT und das Engagement in der Gegend, die die Touristen ja gerade interessiert, hinzuweisen. Über einen entsprechenden Link kämen diese dann auf die Homepage mit dem Link auf die Crowdinvestoren-Landingpage.
:point_right: :+1: :nerd_face:

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CrowdInvestorinnen könnten einen Rabatt auf den Übernachtungspreis bekommen und/oder umgekehrt. Gäste, die CrowdInvestorinnen während des Aufenthalts werden, erhalten einen Rabatt auf den Übernachtungspreis. Rabatt und Höhe der Investition müssten natürlich in einem sinnvollen Verhältnis stehen.

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