Crowdinvestment - wie lassen sich mehr Investoren finden – weitere Ideen zur Finanzierung

Auf der Grundlage der Diskussion im Thread „Investmentkapital von den BigFive annehmen? #BigOil hier ein neuer Thread, um Ideen zu entwickeln, wie weitere Investoren für das Crowdinvestment gefunden werden könnten und welche weiteren Ideen es für die Finanzierung von Africa Greentec geben könnte.
Kapital ist am Markt ja prinzipiell vorhanden. Es müsste doch eigentlich weit mehr als 600 Menschen geben, die bereit sind, trotz der vorhanden Risiken zu investieren.

Folgende Maßnahmen könnte ich mir vorstellen:

  • Die tomorrow Bank in Hamburg hat einen Blog, in dem z.B. auch über „Zebras“ (Social Business Unternehmen, die auf Nachhaltigkeit setzen) berichtet wurde https://www.tomorrow.one/blog/de-de/zebras-sind-die-besseren-einhoerner oder Interviews mit interessanten Personen, die sich für Nachhaltigkeit engagieren, veröffentlicht werden.
    Vielleicht gäbe es die Chance, über die Arbeit von Africa Greentec im Rahmen des Blogs zu berichten. Da die tomorrow als Startup gerade selbst ein Crowdinvestment abgeschlossen hat und dabei nicht alle Interessenten zum Zuge kamen, lassen sich auf diesem Wege vielleicht weitere Investoren für Africa Greentec finden. (Einer der Gründer von tomorrow war in der Vergangenheit auch Gründer von LemonAid, das ebenfalls als Social Business arbeitet)

  • Kontaktaufnahme mit der Firma Rossmann, da dem Gründer Dirk Rossmann das Thema Klima auch sehr am Herzen liegt und sich eine von ihm gegründete Stiftung stark in Africa engagiert. Vielleicht ergäbe sich daraus die Möglichkeit, einen Bericht über Africa Greentec in der Kundenzeitschrift von Rossmann zu veröffentlichen, um die Arbeit von Africa Greentec in Kreisen bekannt zu machen, die ansonsten nicht erreicht werden können.

  • Kontaktaufnahme mit der Firma dm, der Nachhaltigkeit ebenfalls sehr wichtig ist. Möglicherweise wäre auch hier ein Bericht in der Kundenzeitschrift denkbar, um potentielle Investoren zu erreichen.

  • Vielleicht wäre auch die Bill und Melinda Gates Stiftung ein potentieller Investor.

  • Im oben genannten Thread wurde auch Oikocredit als möglicher Kapitalgeber genannt.

  • Bisherige Investor*innen des Crowdinvestments von Africa Greentec könnten die Signatur ihrer E-Mails ergänzen, um auf die Kampagne aufmerksam zu machen:

    Investieren für eine bessere Welt. Das Crowdinvestment von Africa Greentec
    Ich bin dabei! Und Du? (Investments schon ab 250€ möglich)


Welche anderen Ideen habt Ihr, die dazu beitragen könnten, das Fundingziel von 5.000.000 € zu erreichen.

Viele Grüße

Christoph

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Hallo Christoph
Bezüglich des Dialogmarketing der von dir genannten Drogerien…
ganz spontan „aus der Hüfte“ geschossen würde ich sagen das Hr Rossmann zZT zwar sehr medienpräsent ist, die Kundschaft bei DM - bedingt durch den bei DM eher ganzheitlichen Ansatz- mir eher als geeignetere Zielgruppe erscheint (zumindest die bewussten Käufer)?!
Grundsätzlich ließe sich durch diese beiden ein sehr breites und neues Publikum ansprechen, stellt sich die Frage obs hier die „Masse“ macht und sich unter den Leser*innen der Magazine genügend potenzielle Investoren befinden. Auf der anderen Seite hält sich der Aufwand wahrscheinlich in überschaubaren Grenzen und einen Versuch wäre dies sicherlich wert. Im schlimmsten Fall ist zumindest Erfahrung gewonnen…

Die Idee mit der Signatur ist auch einen Blick wert :wink:
Viele Grüße
Jörn

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Moin Christoph,

alle grösseren Investoren erwarten einen längeren, erfahrenere Erfolgsgeschichte - sobald dieser nachweisbar ist kann man solche Investoren überzeugen.
Der Aufwand, den wir in Deutschland/Schweiz in den Aufbau von erneuerbaren Energiequellen erbringen müssen ist wirklich hoch. Daher kann es für nachhaltig agierende Stadtwerke interessant sein eher in Afrika zu investieren und dann die grünen Zertifikate zu nutzen.
Dazu müssen aber stabile Rahmenbedingungen vorliegen (habt Ihr in Mali ja nach dem Umsturz eindrücklich bewiesen) und die vermiedenen Klimagase zertifiziert ausweisbar sein - könnt ihr das?
Gruss Micha

Auch wenn ein Investor mit seinem Geld einen möglichst positiven Impact erzielen will: Am wichtigsten ist trotzdem immer noch die Profitabilität / Sicherheit des eigenen Investments.

Und hier sehe ich aus meiner eher beschränkten Perspektive ein paar Unsicherheiten. Wer in AGT investieren möchte, wird sicher einige der immer noch zugänglichen, interessanten Podcasts, Artikel oder Investmentbroschüren der letzten Jahre gehört/gelesen haben.
Schon 2016, v.a. aber 2017 im Zuge der 10. Mill € AHP Capital Unternehmensanleihe hat Torsten auf sehr offene Art und Weise über die Schwierigkeiten, aber auch über höchst ambitionierte Ziele des Unternehmens in den nächsten Jahren in Mali erzählt.
Wenn man nun das 3-Jahresziel von 2017 mit den tatsächlichen Erreichten IST-Zustand 2021 vergleicht, so ist es sehr bemerkenswert, wie weit AGT gekommen ist (laut Podcast 21 ImpactSites Stand Okt. 2020?) . Dennoch sind die Zahlen nicht das, was 2017in der im Prospekt dargestellten Finanzplanung vermittelt wurde.

Auch im Zuge des jetzigen Crowdinvestment gibt es wieder einen Forecast, der zumindest auf den ersten Blick so ambitioniert aussieht, dass die möglicherweise nicht von jeden als realistisch interpretiert wird. Am Ende vermitteln die Umsatzerlöse subjektiv viel Fantasie, aber zu wenig Realismus – keine gute Voraussetzung für eine Investmententscheidung. Eine nach außen bescheidenere Unternehmensplanung könnte beim kleinen Investor für deutlich mehr Vertrauen sorgen. So zumindest meine Mutmaßung, die möglicherweise nicht ganz die Realität trifft.

Zitat aktuelles Crowdinvesting: " Bis Ende 2019 konnte die AGT AG 16 Solartainer vom Typ Amali produzieren und in Mali und Niger in Betrieb nehmen. In den Jahren 2020 bis 2024 sind jeweils 10, 16, 19 und 27 Solartainerverkäufe geplant."
Ein weiterer wichtiger Punkt: Fast in jedem Podcast und diversen Artikeln wird die Profitabilitätsgrenze von 50 -60 ImpactSites genannt. Ab da soll AGT kostendeckend sein. Ein eher konservativer Kleinanleger würde möglicherweise abwarten, bis diese 60 Anlagen tatsächlich Anfang 2024 im Einsatz sind, gerade wenn ein Investment eine lange Laufzeit von 15 Jahren hat.
Möglicherweise macht es Sinn, wenn man weniger eine fixe Zahl in den Raum wirft und stattdessen das bereits erzielte positive Unternehmensergebnis in den Vordergrund stellt.
Artikelbeispiel (50 - 60…)

Investoren freuen sich über den positiven Impact, das nachhaltige Business-Model und sehen die Marktchancen im globalen Süden. Aber am wichtigsten ist immer noch die vermeintliche Sicherheit des Investments.
Ihr nennt im aktuellen Crowdinvesting aber nur die IST-Zahlen von 2019, ansonsten nur den sehr ambitionierten Forecast. Wenn ihr nun die vorläufigen Zahlen von 2020 und Zahlen von 2018 nennen würdest, so sieht der Investor, dass euer Business-Model schon über 3+ Jahre funktioniert hat und tatsächlich wächst. Wenn auch nicht exponentiell, so doch zumindest linear. Das fördert das Vertrauen, das AGT tatsächlich im Jahr 2035 die Genussrechte auszahlen kann. Auch würde ich, wenn möglich, aufzeigen, wie sich bisher die früheren Crowdinvestments entwickelt haben.

https://africagreentec.investments/daten-fakten/#daten

Fazit: Eine kleine Überarbeitung / Aktualisierung des aktuellen Crowdinvestments könnte eventuell zu mehr Zuspruch führen. Hoffe damit niemanden auf die Füße zu treten, grüsse.

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Die Story von Africa Greentec ist so gut, dass man sie medial evtl. noch besser platzieren und damit Kapitalgeber*innen gewinnen könnte. Zum Teil ist dies ja bereits gelungen, etwa im enorm-Magazin, DW und andere. Noch einige Ideen:

brand eins: Entweder unter dem Motto „Unternehmertum am Limit“ oder gleich die Frage „Woher sollen nachhaltige Unternehmen ihr Kapital nehmen?“ zb als Vergleich zwischen Oatly, die 200 Mio. von der umstrittenen Investmentgesellschaft Black Rock angenommen haben vs. Africa Greentec, die (noch?) versuchen, andere Wege zu gehen.

Katapult Magazin (https://katapult-magazin.de/):
a la „So wenig private Investoren gibt es in Subsahara Afrika“ oder ebenfalls Thema Finanzierung nachhaltige Unternehmen

Schön wären natürlich auch Süddeutsche Zeitung, GEO und viele andere.

Leider habe ich selbst keinen Zugang zu den entsprechenden Medien, also entweder klassische PR-Arbeit oder jm anderes hier kann weiterhelfen…

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Ich muss meinem Vorredner hier teilweise zustimmen: Als Laie (und damit Zielgruppe des Crowdinvestments) habe ich trotz der Lektüre vieler bereitgestellter Infos nie wirklich verstanden, wie AGT profitabel werden möchte. Es ist immer von 50-60 Dörfern die Rede, damit sich eine Betreibergesellschaft lohnt. Für mich logisch, schließlich benötigt das Personal für Vertrieb, Instandhaltung etc. ja eine gewisse Auslastung. Also (nach meinem Verständnis) ein Sitz der Betreibergesellschaft und in erreichbarer Nähe besagte 50-60 Impactsites. Gleichzeitig lese ich, dass AGT nach Madagaskar und in den Tschad geht, aber dort ebenso wie in Mali und im Niger mitnichten in den nächsten Jahren jeweils 50-60 Impactsites entstehen sollen sondern deutlich weniger.
Wie das zusammengehen soll verstehe ich nicht. Warum ich trotzdem in AGT 2.000 Euro investiert habe? Weil ich sowieso jedes Jahr eine gewisse Summe spende und es mir nicht auf die Rendite ankommt, weil ich hoffe, dass es einen Plan gibt den ich nur nicht verstehe, weil ich AGTund die Ziele toll finde und weil Mut belohnt werden muss. Trotzdem weiß ich nicht, ob ich in den nächsten Jahren noch mehr in AGT investieren würde wenn meine Zweifel weiterhin bestehen, einfach weil ich möchte, dass mein Geld einen maximalen Impact hat und nicht schlimmstenfalls in einer Konkursmasse versickert.
Vielleicht liest sich das jetzt sehr laienhaft, vielleicht hatten andere aber ähnliche Verständnisschwierigkeiten und wurden dadurch von einem Investment abgeschreckt.

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Leider hast du die Struktur bzw. Wertschöpfung der AGT-Gruppe etwas durcheinander gebracht.

Das Crowdinvesting wird von der Africa GreenTec AG, der Holding-Gesellschaft durchgeführt. Aktuell investiert ihr also in die Holding und nicht in die OpCo (Betreibergesellschaften).

Auch die von dir genannte Anleihe hat mit dem Geschäftsmodell von AGT AG nur sekundär zu tun. Die AGT AG stellt die Produkte her und veräußert sie an die Asset Holder bzw. an die OpCo´s. Im Falle der AGT Asset hat diese die Anleihe begeben. Die AGT AG ist „geringfenced“, dh. die einzelnen Ländergesellschaften sind relativ unabhängig in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung.

Die von Dir zitierte Information in Bezug auf die Profitabilität der OpCo mit 50 Standorten bezieht sich auf die vierte Wertschöpfungsebene und betrifft also die Operations der AGT in Mali.

Der Markt für Minigrids ist klar definiert und bei kaum einem Markt gibt es so klare Zahlen. Zu den von Dir als „ambitionierten“ Zielen:

Dem von dir verlinken Finanzplan, den wir aktuell veröffentlichen, liegt aktuell das Worst-Case-Szenario zugrunde. Bei dem im Crowdinvesting-Szenario angenommen Szenario würden wir 2024 „nur“ ca. 60 ImpactSite im Jahr entwickeln und wären dennoch bereits 2021 profitabel.

Woran liegt das? Die AGT AG, also die Gesellschaft in die ihr investiert, hat kein Betriebsrisiko, sie entwickelt die OpCos und die OpCos müssen dann die von dir genannten 50 Standorte aufbauen, betreiben.

Die AGT AG ist bereits bei ca. 15 verkauften ImpactSites pro Jahr „profitabel“, unabhängig von den einzelnen Ländergesellschaften. Wir stellen also im Moment den Kleinanlegern einen winzigen Case vor, der im extremst „untertrieben“ ist.

Bei den „großen“ Investoren, die sich intensiv und gut mit dem Markt auskennen stellen wir die tatsächlichen Wachstumsziele vor, die ein Crowdinvestor vermutlich gar nicht „fassen“ könnte.

Es gibt bei uns intern den 0,67% Marketcase (das realistische Szenario) und den 5% Marketcase (das bestcase) Szenario.

Beim realistischen Szenario entwickelt Africa GreenTec bis 2030, 500 ImpactSites und wird ungefähr einen Marktanteil von 0,67% haben. Die 500 Sites sind übrigens die persönliche Vision von Aida und mir und entspricht den im TV genannten 3 Mio. Menschen.

Aktuell haben wir eine Pipeline von 500 Dörfern und sind dabei Finanzierungen für die OpCos dafür zu strukturieren.

Der Finanzvorstand Prof. Dr. Wolfgang Rams geht von einem 5% - Szenario aus und rechnet mit ca. 4.000 ImpactSites bis 2030.

Insofern muss ich dich etwas korrigieren, bei deiner Einschätzung. Wir haben für die Crowd die Risiken und die allerschlechtesten Annahmen getroffen die möglich waren.

Dazu gehört natürlich auch ein komplettes Scheitern. Daher sollte man als Kleinanleger nur das Geld bei uns investieren, was man wirklich bereit ist im Zweifel auch abzuschreiben. Für diejenigen die sich intensiver mit den Chancen in diesem Markt auseinandersetzen steht auch die Möglichkeit einer direkten Beteiligung offen.

Die Ölkonzerne mit denen wir aktuell verhandeln halten uns für das beste Unternehmen im oben beschriebenen Marktsegement.

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Lieber @be_brave

zunächst vielen Dank für das ehrliche Feedback. Ich verstehe sehr gut, dass es trotz der sorgfältig zusammengestellten Informationen und der Komplexität des Genussrechts sehr schwierig ist für einen Laien die Themen gut zusammen zu bringen. Gerne helfe ich dir dabei so gut es geht und an dieser Stelle vielen Dank für dein Vertrauen.

Das übrigens genau unsere aktuelle Kampagne mit #investierenstattspenden

Wie ich oben schon an Alexander geantwortet habe musst du die Struktur in Wertschöpfungsketten verstehen.

Die AGT AG in die du deine 2.000 Euro investiert hast, muss selbst nicht 50 Anlagen betreiben um profitabel zu sein, sondern lediglich 15 Anlagen pro Jahr verkaufen. Die Operatorgesellschaften entwickeln sich ja langsam und haben eigene Finanzierungsinstrumente, dazu gehören langlaufende Darlehen, Anleihen aber auch Fördermittel. Die AGT Tochtergesellschaften haben im vergangenen Jahr mehrere Millionen Fördermittel und günstige Darlehen aufgenommen.

Wie du auf dem Wertschöpfungs-Diagram siehst gibt es in der letzten Zeile auch die Genossenschaften, das sind im Prinzip Energiegenossenschaften, so wie wir das aus Deutschland kennen. In diesem Fall betreiben also die Dorfgemeinschaften selbst ihre ImpactSite. Dieses Modell fahren wir z.b. im Senegal.

Es gibt also vier Vertriebskanäle:
Modell 1.) Wir verkaufen unsere Produkte an Kunden (kommt sehr selten vor), z.B. Flüchtlingslager

Modell 2.) Eine ausländische Asset- und gleichzeitig Betreibergesellschaft auch SPV (Special Purpose Vehicle) nimmt Finanzierung auf, kauft die Anlagen und betreibt sie auch selbst. Das ist unser Modell in Niger, Madagaskar und im Tchad

Modell 3.) Eine deutsche Assetgesellschaft nimmt Finanzierung auf, kauft die Anlagen bei uns und vermietet sie an eine Betreibergesellschaft (das ist das Modell in Mali)

Modell 4.) Eine Dorfgemeinschaft gründet im Ausland eine Energiegenossenschaft, macht ein Crowdinvesting für sich selbst und kauft dann die komplette ImpactSite ein, wir übernehmen dann Schulung und Wartung. Das Modell gibt es aktuell für den Senegal und wir arbeiten an ca. 30 Projekten auf der ganze Welt. Das Modell wird ca. 2022 sehr wichtig, wenn Africa GreenTec seine eigene Crowdinvesting-Plattform launcht.

Fazit zu deiner Frage, wie wird das Investment profitabel:
1.) Kurzfristig verdient die AGT AG zunächst Geld an der Entwicklung des Projekts und dem Verkauf der Technologie an die Asset-Gesellschaft.

2.) Langfristig (und das ist für euch in der Crowd sehr relevant) hat die AGT AG eine sehr große Upside (Wertsteigerung) da die erfolgreichen Projektgesellschaften nach der Rückzahlung der aufgenommenen Kredite an den dann abbezahlten Energieanlagen gutes Geld verdient (Sonne schickt nix rechnung). Deswegen bauen wir die Technik auch so robust.

Die einzelnen Ländergesellschaften sind also unabhängig voneinander. Man spricht von Ring fencing. Das Ringfencing schützt auch die Crowd for den operativen Risiken in den Ländern.

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Danke Torsten, das hat mir sehr im Verständnis weitergeholfen! Vielleicht könnte man diese Erläuterungen in geeigneter Weise in die Investoreninfos mit einbauen, das wäre sicher für viele hilfreich.
Ich freue mich, wenn ihr dem Crowdinvestment treu bleibt, auch wenn euch dann andere Finanzierungsquellen zur Verfügung stehen. Denn Kleinanleger machen zwar Arbeit, aber ihr bekommt dafür einen höheren Bekanntheitsgrad und eine Community mit einem hohen Commitment. Nicht zuletzt könnt ihr so die Diskussionen um Sozialunternehmertum, Klimaschutz und internationaler Zusammenarbeit auf Augenhöhe vorantreiben. Ich werde euch auf jeden Fall weiterempfehlen und wünsche euch weiterhin viel Erfolg!

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Bei denen wart Ihr schon? https://www.umweltstiftungmichaelotto.de/

Die diesjährige Mitgliederversammlung von Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz steht diesmal unter dem Motto: „Gutes Geld für Gutes Leben“.
Der Gastredner ist der Journalist Dr. Wolfgang Kessler. Die Inhaltsangabe lautet: " Das Thema nachhaltige Geldanlage ist „en vogue“: Grüne Anleihen sprießen aus dem Boden, zunehmend ziehen sich Investor*innen aus der Kohleindustrie zurück und es gibt immer mehr nachhaltige Fonds. Reicht das, oder muss Gutes Geld mehr bewegen? Wie wirkt Gutes Geld im globalen Süden für eine gerechtere Welt? …
Bei Wikipedia ist er unter: https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Kessler_(Journalist)
zu finden.
Vielleicht kann ein Kontakt (u. U. über Publik-Forum) für AGT hilfreich sein.

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Hallo,
vielleicht wäre auch die Schiene „Investieren statt kompensieren“ interessant.
Ich versuche gerade meinen Freund davon zu über zeugen, dass er seine Pendelei bei Africa Greentec kompensiert. Hoffentlich gelingt es. Immerhin tut man parallel was gegen Fluchtursachen.
Einen Flug muss man ja z. B. Auch nicht unbedingt über Lufthansa kompensieren, sonder könnte den gleichen Betrag auch bei Africa Greentec investieren. Dann wird die Chance auf eine Rendite plötzlich zum USP.
LG Doris Velden

PS: Einen Aufkleber für das Auto fände ich gut. Mir schwebt da sowas vor wie ein ovaler Aufkleber, der die dreigeteilte Farbgebung der Container wiedergibt und textlich sowas wie „I did it my way: #investierenstattkompensieren“ Wer würde sich sowas aufs Auto kleben? Der käme bei mir in Zukunft als kleine Beigabe in jedes Geschenk z.B…

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Danke an be_brave, du hast mir aus den Herzen gesprochen. Und vielen Dank an Torsten für die Erklärung für Dummies :wink:.

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Hallo Doris,

sehr schön, dass du das Thema einbringst! Mit dieser Idee trittst du bei uns offene Türen ein :wink:

Was wäre euch als Unterstützer und „Kompensierer“ wichtig?

  • Bräuchte es z.B. eine offizielle Zertifizierung oder gar CO2- Zertifikate?
  • Oder wäre es vertrauensvoll genug, wenn wir unsere Berechnungen und Erfahrungen zugrunde legen, um das kompensierte CO2 pro Investment aufzuzeigen?

LG Jörg

Hallo Jörg,

ich persönlich finde Africa Greentec gerade so cool, dass ich keine Zertifizierung bräuchte. Die Roadmap in meinem Hinterkopf war ein zeitnaher Aufkleber für alle, die schon investiert haben und einen möchten. Eher so als Werbefläche für Africa Greentec, und weil man darüber eher ins Gespräch kommt.
Klinken putzen für Afeica Greentec wäre gar nicht mein Ding, aber Fragen zu dem Aufkleber beantworten schon.
Allerdings bin ich auch so gar nicht Mainstream, weshalb es sicher gut wäre sich parallel um eine Zertifizierung zu bemühen. Mit der könnte man auch größere Unternehmen ansprechen, ob sie nicht über Africa Greentec kompensieren möchten. Das käme aber als Zusatzpromotion bis Mai sicher zu spät. Daher hätte ich an einen zweistufigen Ansatz gedacht.

Dagegen spricht aber, dass der Beitrag bisher nur 3 Likes hat.

LG Doris

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Hallo Jörg,

mir persönlich wäre es bei einer Kompensation nicht wichtig, dass es offizielle CO2-Zertikate gäbe, wenn die Berechnung für mich nachvollziehbar wäre.
Hier wäre allerdings eine klare Kommunikation notwendig, da es ja auch andere Projekte und Initiativen gibt, bei denen Investments dem Klimaschutz dienen, die sich jedoch auch aus dem Verkauf von generierten CO2-Zertifikaten finanzieren.
(Es dürfte nicht der Fall eintreten, dass ich davon ausgehe, dass ich durch ein Investment CO2 kompensiere und Africa Greentec gleichzeitig CO2-Zertifikate generieren und andersweitig am Markt verkaufen würde und dadurch die Kompensation quasi doppelt berechnet würde.)

Viele Grüße

Christoph

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Hallo zusammen,

hoffentlich nerve ich Euch nicht zu sehr mit meinen verrückten Ideen. Folgendes ging mir gerade durch den Kopf, so aus einem Gedanken an frühere Kinder Überraschungs Werbung.

Das sind ja gleich 3 Wünsche auf einmal, das geht nun wirklich nicht. Doch:

  1. Was gegen Corona tun.
  2. Was gegen Fluchtursachen tun.
  3. Was für das Klima tun.
    „3 in 1“
    mit Africa Greentec.

Das ist jetzt total ins Unreine gesprochen.

Folgeidee: Engelchen und Teufelchen streiten, wohin das Geld gehen soll, das man gerade übrig hat.
Engelchen: Du must was gutes damit tun, also was gegen Fluchtursachen, oder für das Klima, oder denk doch an die armen Menschen, die in Zeiten von Corona nicht mal die Hände unter fließendem Wasser waschen können.
Teufelchen: Quatsch, gönn Dir lieber was, mach ne Kreuzfahrt, oder ne Flugreise, oder investiere das Geld.
Engelchen: Mit der Kreuzfahrt und der Flugreise verheizt Du die Zukunft der Generation, die Deine Rente einzahlen soll. Willst Du wirklich so gedankenlos mit Deiner Rente spielen?
Teufelchen: Dann halt investieren.
Engelchen: Ja, bei Africa Greentec, da tust Du auch noch was fürs Klima und für die Hygiene und gegen Fluchtursachen.
Engelchen und Teufelchen fallen sich in die Arme…

Vielleicht zu kitschig, aber Emotion sells.

Mit der Investition waren wir jetzt schon bei
Vier auf einen Streich.

LG Doris

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@Joerg, @doris.velden
Wie Doris in Ihrem Kommentar https://community.africagreentec.com/t/investmentkapital-von-den-bigfive-annehmen-bigoil/229/41 beschrieben hat, ist es für unbedarfte Interessent:innen nicht gerade ganz einfach in Africa GreenTec zu investieren. Dies gilt ganz besonders, wenn potentielle Investor:innen noch keine Kenntnisse über Crowdinvestments, Genussscheine oder Nachrangdarlehen haben.
Vielleicht wäre es sinnvoll auf der Einstiegsseite wichtige Aspekte im Überblick darzustellen, so dass die Hemmschwelle reduziert wird.

Diese könnten folgende Punkte beinhalten:
• Prinzipiell besteht das Risiko eines Totalverlusts, daher umfasst der Investionsprozess aus regulatorischen Gründen eine ganze Reihe von Fragen, die von Investor:innen zu beantworten sind
• Über die Investionssumme hinaus entstehen bei einer Investition keine weiteren Kosten
• Selbst bei einem Totalverlust der Investionssumme entstehen für Investor:innen keine weiteren Verpflichtungen, die über das investierte Kapital hinausgehen.

Ich könnte mir vorstellen, dass dadurch die Hemmschwelle für Investor:innen, die Africa GreenTec z.B, mit 250 € unterstützen möchten, um einiges kleiner wird.

Viele Grüße

Christoph

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Bei den Prämien waren bei mir auch Mangos von Fairfood, Freiburg dabei. Vielleicht könnte mit Fairfood eine Übereinkunft getroffen werden, dass bei einer Bestellung ein Flyer von AGT beiliegt.
Vielleicht hat hier ja auch jemand Kontakte zu einem Influencer, der auf Instagram mal das Investment von AGT erwähnen könnte.
Ansonsten wäre es natürlich auch nicht schlecht, wenn AGT mal wieder im TV präsent wäre.

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Ich denke, dass die „Tageszeitung“ (taz) :paw_prints: eine gute Adresse wäre, um Crowd-Investoren aufmerksam zu machen.

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